Br. Klaus Schäfer SAC

Diese Seite ist unter http://klaus-schaefer.sternenkind.info verlinkbar!

Frau Würth nahm eine Sendung u.a. mit Br. Klaus Schäfer SAC zum Thema Tot- und Fehlgeburt für ZDF-Infokanal auf. Diese Sendungen sind auch im Internet zu sehen unter:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/v...0/Sternenkinder
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/...-geboren-werden

Für den evangelischen Rundfunk in Baaden war Br. Klaus Schäfer SAC auch schon zum Thema Tot- und Fehlgeburt im Studio:
http://stream2.erbmedien.de/32732_0050.wmv
http://stream2.erbmedien.de/31689_0050.wmv

siehe auch:
http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,8221758,00.html

Deutschland: Damit still geborene Kinder unter 500 Gramm beim Standesamt einen Namen erhalten und um Ihrer selbst Willen dokumentiert werden http://jltfpw.jimdo.com/unterschriftenaktion-petiton/

Über die Aktion "Allen Menschen ein Grab"

Logo zur Aktion "Allen Menschen ein Grab"

über Br. Klaus Schäfer SAC: er ist nicht nur Priester und Klinikseelsorger in den St.-Vincentius-Kliniken in Karlsruhe, sondern auch ein Betroffener: Geschwister, welche vor ihm geboren und verstorben sind, gingen ihm voraus. Allerding wuchs er nicht in diesem Bewußtsein auf, sondern erfuhr "zufällig" von diesem Geheimnis, als sein Vater starb und seine Mutter meinte: nun haben die vorausgegangen Kinder ihren Vater ...

Br. Klaus Schäfer SAC berichtet aus eigenem Erleben über die Sprachlosigkeit
innerhalb von Familien: Am Totenbett meines Vaters erfuhr ich im Alter von 48
Jahren von meiner Mutter, dass mein Vater nun bei seinen beiden toten Kindern
sei, die früh in der Schwangerschaft starben. Zu diesem Zeitpunkt war ich als
Klinikseelsorger bereits 7 Jahre im Raum Karlsruhe im Einsatz für während der
Schwangerschaft verstorbenen Kinder, was meine Angehörigen von Anfang an
wussten! 3 Jahre zuvor brachte ich das Buch "Wege unter m Regenbogen" und
ein Jahr zuvor "Ein Stern, der nicht leuchten konnte" über dieses Thema heraus.
Zudem habe ich am 28.12.2002 die Aktion "Allen Menschen ein Grab" gegründet - eine Aktion, welche Gunnhild Fenia Tegenthoff/Verein Sonnenstrahl 2004 für Österreich übernommen hat!

Er ist Mitinitiator des Kindergrabfeldes für fehlgeborene Kinder in Karlsruhe, es werden hier auch Kinder nach Schwangerschaftsabbrüchen beerdigt. Seine Arbeitsweise über das Internet sind Umfragen unter verwaisten Eltern.

Von Bruder Klaus Schäfer SAC betreute Webseiten: www.kindergrab.de www.kg.sgkg.de   www.schaefer-sac.de    www.stillgeburt.de

Es gibt 5 Gebetsformen, mit Gott zu hadern ist eine davon.

Sollten Probleme in der Versorgung ihres verstorbenen Kindes im Raum Karlsruhe auftreten, so bitte ich Sie, umgehend mit mir = Br. Klaus Schäfer SAC br.klaus(at)vincentius-ka.de Kontakt aufzunehmen!

Wir werden gemeinsam einen Weg finden, um diese Probleme aus der Welt zu schaffen. Bisher wurden noch alle hierbei aufgetretenen Probleme gelöst.

Mit freundlichen Grüßen, :-) Klaus Schäfer

 

Der Verein Sonnenstrahl hat die Aktion für Österreich übernommen und setzt sich seither - etwa in Wien mit dem Sternenkindernotdienst für die Umsetzung der Aktion "allen Menschen ein Grab - ein.

In seinem Buch "Ein Weg der Trauer: 20 Jahre Umgang mit fehlgeborenen Kindern in Karlsruhe" berichtet er auf Seite 28: Die Asche von Kinderleichen, welche durch Ärzte als Organabfall definiert und ge-/behandelt wurden, wird die Asche in der Regel nicht würdig auf einem Friedhof beigesetzt. Sie findet andere Verwendung:

Das ARD - Magazin - Report hat am 20.7.1998 berichtet, das eine Sonderabfallentsorgungsgesellschaft zwischen 1981 bis 1987 zehntausende während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbene Kinder aus fast allen Krankenhäusern der Stadt Berlin zusammen mit Klinikmüll menschenunwürdig entsorgt hat.

Aus einer Berliner Zeitung: Abfallfirma verarbeitet Totgeburten zu Strassenbelag!

Lokales - Seite 17: Fina Geschonneck und Tobias Miller berichten: Die Berlinder Sonderabfall - Entsorgungsgesellschaft KEG soll von 1981 bis 1997 Tot- Und Fehlgeburten zu Granulat verarbeitet haben. Anschließend wurde das Matierial in der Hausmüllverbrennungsanlage Ruhleben verbrannt. Das berichtete am Monatagabend des ARD - Fernsehmagazin "Report". Seit 1981 wurden in Berlin mehr als 50.000 Fehl- und Totgeburten registriert. KEG - Geschäftsführer .... rechtfertigte in "Report" die Granulierung von Föten. Durch die Verarbeitung des Klinikmülls zu ungiftigem Granulat werde die teuere und umweltbelastende Entsorgung über die Sondermüllverbrennung umgangen.

Folgt man dem Fernsehbericht wurden die Tot- und Fehlgeburten in Berliner Krankenhäusern mit Körperteilen, Organabfällen, Blutbeuteln und Blutkonserven gesammelt. Die Sonderabfälle wurden anschließend homogenisiert, sterilisiert, getrocknet und mittels eines rührwerkes zerkleinert. Das so gewonnene Granulat wurde dann in Ruhleben verbrannt. Die aus dieser Verbrennung hervorgehende Schlacke werde von der BSR nach eigenen Angaben als Material zur Deponieabdeckung und für den Strassenbau verkauft.

Manfred Dietel, Dekan der Berliner Charite und Chef der Pathologie, zeigte sich am Monatg abend überrascht: "Das ist mir völlig neu." Nach seiner Aussage wird der Sondermüll wie Gewebe und Organe in einer etwa 120 cm großen grauen Tonne klinikintern gesammelt. Einmal entgültig verschlossen, könne diese Tonne auch von klinikintern arbeitenden Mitarbeitern nicht mehr geöffnet werden. Er ist davon ausgegangen, das die Tonne samt Inhalt verbrannt wird. Verbrannt ist nicht Kremiert, denn kremiert währe verglühen bei geringerer Temperatur.

Das Berliner Bestattungsgesetz von 1995 schreibt vor, das totgeborene Kinder, die weniger als 1000 Gramm wiegen, nach sittlichem Empfinden zu beseitigen sind, wenn die Eltern nicht die Bestattung in Auftrag geben.

Man vertrat damals die Ansicht: "Wenn Eltern ihr nicht lebensfähiges Kind selbst nicht beerdigen wollen, können wir es keinesfalls ersatzweise tun" sagte der Chef der Frauenklinik des Lichtenberger Oskar - Ziethen - Krankenhauses.

Die deutsche Gesundheitssenatorin Beate Hübner (CDU) hat nach Aussagen ihres Sprechers Christoph Abele von der Entsorgungspraxis des KEG nichts gewußt. Sie würde es auch nicht als sittlich korrekt empfinden. Sie ist für eine stellvertrtende Beerdigung auf einem Friedhof, wenn Angehörige keine anstoßen. Hübner kündigte Konsequenzen an bis hin zur Novelierung des Berliner Bestattungsgesetzes.

Der Präsident der deutschen Ärztekammer, Ellis Huber, bedauerte dem Fernseh - Magazin zufolge, dass in Berlin die Mehrzahl der Tot- und Fehlgeburten nicht bestattet, sondern entsorgt werde. (mit AFP)

Im Sommer 2002 erfolgte in Berlin ein großer Aufschrei, weil publik wurde, dass die Asche zu Granulat verarbeitet als anschließend als Asphaltzusatz auf der Strasse landete. Die Entsorgung von Tod- und Fehlgeburten (medizinische Sichtweise!) im Klinikmüll hat das Bistum Berlin am 21.7.2002 scharf kritisiert. Es werde eine Novellierung des Berliner Bestattungsgesetzes unterstützen, wenn dadaurch ein menschenwürdiger Umgang mit diesen während ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindern gesichert werden könne. In deutschen röm. kath. Krankenhäusern würden diese Kinder grundsätzlich bestattet, so der Sprecher des Erzbistums. In D wird im Auftrag der Klinik beerdigt (oder eben auch nicht).

Ende 2003 erfolgte in Bayern ein ähnlicher Aufschrei, als offenkundig wurde, dass diese Asche mit in Lärmschutzwänden verarbeitet wurde.

Sie befinden sich hier:
Sonnenstrahl > Sternenkind.info > Niemand ist allein > Aussagen > Br. Klaus Schäfer SAC